dark is more than night

Datum: Mi., 20.05.2026, 00:00

Ort: Gmunden

Veranstalter: Balloon Events Network

Kategorien: culture

Öffnungszeiten: Mi – So: 10.00 – 15.00 Uhr Das Wort „Dunkelheit“ hat so viele Bedeutungen: Nacht, Böses, die Farbe Schwarz, ein Albtraum, eine fruchtbare Leere oder mystische Stille, das Unbewusste, das Universum, die Abwesenheit von Licht, ein Sturm, eine Höhle, ein Geheimnis, der tiefste Punkt im Meer, Magie, das Weibliche, Geister oder eine verborgene Welt. Kir Lamonts großformatige Farbbilder und Lichtobjekte, beschäftigen sich mit der Dämmerung als einem Übergangsraum, in dem die Atmosphäre der Welt besonders deutlich spürbar wird. Die Dunkelheit schmälert das Erlebnis nicht, sondern vertieft es. Sie verändert die Art und Weise, wie wir uns im Raum bewegen, und lenkt die Aufmerksamkeit auf Wahrnehmungsformen, die tagsüber oft übersehen werden. In Natalia Weiss ́ Drucke und Bücher tummeln sich eine Menge an Protagonisten, die sich von Werkserie zu Werkserie gerne wiederholen Tiere, vorzugsweise Vögel, Ratten, Insekten und kleine Reptilien, erscheinen immer wieder neben Teppichmessern, Scheren, Mobiltelefonen und anderen Utensilien des täglichen Bedarfs, um in ihrer Konstellation Stimmungen zu erzeugen und Geschichten zu erzählen. Natalia Weiss ist eine Meisterin des Strichs, oder eigentlich der unendlich vielen Striche, setzt sie doch gerne die Technik der Schraffur ein um mittels eng aneinandergesetzter Linien ihre Figuren zu modellieren. (Zitat: Edith Payer) Heidi Zedniks Arbeit bezieht sich auch auf aktuelle Weltereignisse, die morgen bereits als historisch gesehen werden: Sie kehrt zurück auf die bewegte, dunkle, spiegelnde Wasserfläche des Traunsees, in der sich schon so viele historische Geschehnisse reflektiert haben. Ihre konzentrierten Installationen, Fotographien, Tuschebilder und Artefakten aus der Natur spüren diesen nach. Strukturen, Farben und Linien erzählen auf poetische Weise das Minimale, das Leise, das Essentielle. Die künstlerischen Werke der drei Künstlerinnen, die auch bei der Eröffnung anwesend sein werden, umfassen die Medien Druckgraphik, Buchkunst, Installation, Lichtobjekt, Fotographie, Malerei und Zeichnung, sie reichen von großen, raumstrukturierenden Arbeiten bis zu kleinen, intimen Stücken.

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