Die Geschichte der Eva Korngold
Datum: Do., 16.04.2026, 20:00 • Fr., 17.04.2026, 20:00 • Sa., 18.04.2026, 20:00
Ort: Pasinger Fabrik – Kleine Bühne
Veranstalter: Balloon Events Network
Kategorien: culture
Basierend auf dem gleichnamigen Roman von Meyer Levin Erschienen im Antje Kunstmann Verlag / Spielfassung von Hans Schlicht Eine Produktion der Tollhaus Theater Compagnie «Vielleicht wirst du die einzige sein, die es überlebt«, sagte meine Mutter. »Aber wenn du es überlebst, musst du aufschreiben wie es war, was du erlebtest, was mit uns geschah, alles genauso, wie es sich ereignete. Dann ist es bezeugt.« Und diesen Auftrag ihrer Mutter hat sie erfüllt. Aus den Erinnerungen der Holocaust-Überlebenden Ida Löw (1924 – 1991) hat der amerikanische Journalist und Schriftsteller Meyer Levin einen Roman gemacht: Die Geschichte der Eva Korngold: Nach Aufzeichnungen von Ida Löw. In der Spielfassung von Hans Schlicht wird aus dem Roman ein Theaterabend über die Notwendigkeit des Erinnerns und über den Willen zu leben. Zu überleben. Das Stück folgt der Lebensgeschichte einer jungen Frau, die mit falschem Namen und mit falschen Papieren eine neue Identität annimmt, um dem nationalsozialistischen Vernichtungsapparat zu entkommen: Aus der 18-jährigen polnischen Jüdin Eva wird die 22-jährige Ukrainerin Katarina, die als Fremdarbeiterin nach Deutschland geht. Erzählt wird nicht nur eine Geschichte von Angst, Bedrohung und Unmenschlichkeit, sondern vom entschlossenen Festhalten am Leben. Auch um Zeugnis abzulegen für jene, die nicht überlebt haben. Wie Eva es ihrer Mutter versprochen hatte. Eine Schauspielerin spricht – wissend, dass sie nicht Eva ist und niemals Eva sein kann. Aber ihr Sprechen kann Stimmen hörbar machen, wenn sie zu verschwinden drohen. Kann Erinnerungen lebendig halten, wenn die letzten Zeitzeugen verstummen. Kann sich dem Vergessen, dem Verharmlosen, dem Leugnen entgegenstellen. Gerade heute. Es spielen: Ulrike Auras, Hans Schlicht Musik: Felix Schlicht, Isabell Schlicht Visuals: Anton Demarczyk Kostüme: Anna Verena Rapp Licht: Cornelia Kühnel, Christian Auras Bühne: Cornelia Kühnel Regie: Christian Auras Im Rahmen der Reihe „Erinnern heißt Verantwortung“. * Wenn du über diesen Link Tickets kaufst, erhalten wir ggf. eine kleine Provision. Für dich entstehen keine Mehrkosten.
<- Zurueck zur Karte