„DIE ILLUSION DER WIRKLICHKEIT“ Philosophische Reflexionen in Farbe

Datum: Mi., 21.10.2026, 19:00

Ort: Theater am Steg

Veranstalter: Balloon Events Network

Kategorien: culture, spiritual, knowledge

Lesung mit Bildprojektion aus dem Kunstband von Loukas Seroglou anlässlich seiner Gemäldeausstellung im Stift Klosterneuburg Loukas Seroglou wurde in Athen geboren und kam im Rahmen eines mit einem Stipendium geförderten Studentenaustausches nach Wien. Neben seinen langjährigen Tätigkeiten als Architekt und Fremdenführer für Österreich und Griechenland widmet er sich seit vielen Jahren der Malerei sowie seiner Arbeit als Autor und Vortragender in den Bereichen Philosophie, Metaphysik und Spiritualität. Anlässlich seines 80. Geburtstages wurde im Stift Klosterneuburg die Jubiläumsausstellung „Illusion der Wirklichkeit“ veranstaltet. Im Rahmen dieser Ausstellung großformatiger Gemälde wurde auch sein zweisprachiger Kunstband (Deutsch–Englisch) gleichen Titels präsentiert. Der Titel des Buches sowie die von Seroglou für seine Werke gewählte Bezeichnung „Phantastischer Mystizismus“ kreisen um jene Fragen, die den Menschen seit jeher begleiten: Woher kommen wir? Wohin gehen wir? Und welchen Sinn hat das Leben? Mit seinen Gemälden, die von einer vielschichtigen und subtilen Symbolik geprägt sind, thematisiert Seroglou die Schnelllebigkeit und Oberflächlichkeit der modernen Welt und stellt zugleich die Frage nach den geistigen und metaphysischen Bedürfnissen des Menschen. Die Werke des Künstlers beeindrucken durch ihre Farbintensität und die Fülle an Figuren und Symbolen. Vieles in dieser zunächst rätselhaften Bildwelt speist sich aus persönlichem Erleben und aus der intensiven Suche nach Transzendenz, die das Schaffen des Künstlers seit Jahrzehnten prägt. Das Leben erscheint in seinen Bildern häufig wie ein Theater, in dem der Mensch im Spiel der Illusion seine eigentliche Wirklichkeit vergisst. Die Affen – Sinnbild des animalischen Anteils im Menschen – beobachten dieses Schauspiel mit ironischer Distanz. Zwei von ihnen, die im Gemälde „Das Illusionstheater“ den Betrachter direkt ansehen, scheinen mit Erschrecken erkannt zu haben, dass sie Menschen sind.

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