Musikfest Schloss Weinzierl 2026
Datum: Fr., 15.05.2026, 19:00 • Sa., 16.05.2026, 17:00 • Sa., 16.05.2026, 19:00 • So., 17.05.2026, 11:00
Ort: Schloss Weinzierl
Veranstalter: Ö-Ticket
Kategorien: music, culture
Das Musikfest Schloss Weinzierl findet vom 15. bis 17.Mai 2026 bereits zum 17. Mal statt und steht diesmal unter dem Motto „Zauberhaft“. Die künstlerische Leitung und Planung liegt wieder in den Händen des Altenberg Trios Wien. Das Programm ist diesmal inspiriert von Zauber, Märchen und musikalischer Magie. Die 4 Konzerte spannen den Bogen von einem späten Klaviertrio von Haydn über Programmmusik, wie die geniale Vertonung von Goethes „Zauberlehrling“ durch Paul Dukas oder die berührende Ausdrucksvielfalt in einer Bachsuite für Cello solo bis zu packender, expressiver Kammermusik in größerer Besetzung, die durch ihre Klangfülle verzaubert. Als zusätzliche visuelle Ebene ist am Samstagnachmittag im Arkadenhof erstmals beim Musikfest Tanz zu sehen. Die bekannte Ö1-Moderatorin Stephanie Maderthaner wird durch das Programm führen. Das Programm des Eröffnungskonzerts am 15. Mai beginnt fast schon traditionell mit einem Werk von Haydn, einem der späten Klaviertrios, die immer wieder durch ihre musikalisch reife Meisterschaft faszinieren. Mit orientalischen und folkloristischen Anklängen entführt das Klarinettentrio von Khatchaturian, geschrieben 1932, in eine ganz andere Klangwelt, an die Paul Dukas „Zauberlehrling“ mit romantisch-impressionistischen Klängen nahtlos anknüpft. Das Werk hat übrigens 1940 mit der Szene „Sorcerer Mickey“ in Walt Disneys „Fantasia“, in der Micky Maus als Zauberlehrling agiert, der zu Dukas’ Musik gegen Besen und Wasser ankämpft, eine bis heute faszinierende visuelle Umsetzung bekommen. Im zweiten Teil des Konzertes ist das virtuos-dramatische erste Klavierquartett des Dukas-Zeitgenossen Gabriel Fauré zu hören. Im Préludekonzert am Samstag nachmittag ist erstmals beim Musikfest Tanz als eine, die Musik visuell und im Ausdruck erweiternde und ergänzende Kunstform zu erleben. Gespielt wird ein spannendes Programm, beginnend mit der 6. Suite für Cello solo von Johann Sebastian Bach. Danach beweist der US-amerikanische „Minimal Music“- Komponist Steve Reich, wie sich eine einzelne Klarinette mittels Audiozuspielung – als wäre es Magie - in ein ganzes Klarinettenensemble verwandeln kann. Am Ende hören Sie noch Prokofjews selten gespielte, zauberhafte Sonate für 2 Violinen. Im Abendkonzert am Samstag um 19.00 geht es weiter mit märchenhaften Klängen. Am Beginn stehen Schumanns späte Märchenerzählungen - ein 4-teiliges Werk für Klarinette, Bratsche und Klavier. Eine Geschichte aus Tausendundeine Nacht bildete das Libretto für die Oper „Abu Hassan“ von Carl Maria von Weber; daraus ist die originelle Ouvertüre in einer Fassung für Klavier zu 4 Händen zu hören. Am Ende des ersten Teils steht das mit dunkel-samtigen Klängen faszinierende Klarinettentrio von Brahms auf dem Programm. Dem 1880 entstandenen Klavierquintett von César Franck wird eine „sengende emotional-explosive Kraft“ zugeschrieben. Es bildet somit den idealen Schlusspunkt eines intensiven Programmes. Die Matinée am 17. Mai um 11.00 strahlt in verschiedensten Farben: einem hellen B-Dur Satz eines Klarinettenquintetts von Mozart - von dem die 3 restlichen Sätze vermutlich aufgrund einer Schlamperei verloren gingen - steht die existentielle Fragen aufwerfende Fantasie f-moll für Klavier zu 4 Händen aus Schuberts letztem Lebensjahr 1828 gegenüber. Prokofjews Ouvertüre über hebräische Themen, sein erfolgreicher Einstieg in die New Yorker Musikszene im Jahr 1918, beschließt den ersten Teil. Dvořáks Klavierquintett Op. 81 entstand durch einen Zufall: der Komponist fand beim Aufräumen sein frühes Klavierquintett Op. 5 und war angeblich damit so unzufrieden, dass er sofort mit einer Neukomposition begann. Entstanden ist ein wahrer Blumenstrauss von bezaubernd schönen Melodien und ein von folkloristischen Formen wie Dumka, Furiant oder Polka inspiriertes Meisterwerk, mit dem das Musikfest Schloss Weinzierl 2026 endet. Freitag, 15. 5. 2026, 19.00 Uhr „Fantasia“ Haydn: Klaviertrio Es-Dur Hob. XV:29 Ioana Christina Goicea Peter Somodari Avo Kouyoumdjian Khatchaturian: Trio für Klarinette, Violine und Klavier (1932) Thorsten Johanns Ioana Christina Goicea Christopher Hinterhuber Dukas: L’Apprenti sorcier - der Zauberlehrling für 2 Klaviere Christopher Hinterhuber Avo Kouyoumdjian *** Pause *** Fauré Klavierquartett Nr. 1 c-moll Op. 15 Ioana Christina Goicea Tomoko Akasaka Peter Somodari Christopher Hinterhuber Samstag, 16.5. 2026 17.00 Uhr, Préludekonzert „Dances“ Bach: Cellosuite Nr. 6 BWV 1012 Steve Reich: New York Counterpoint für Klarinette solo und Tonband Prokofiev: Sonate für 2 Violinen Op. 56 Dauer ca. 45 Minuten ohne Pause Peter Somodari Thorsten Johanns Ioana Christina Goicea Robert Einenkel In Kooperation mit der Tanzcompany Of(f) Verticality, Leitung: Rose Breuss Stephanie Maderthaner, Moderation 19.00 Uhr, Abendkonzert „1001 Nacht“ Schumann: Märchenerzählungen op.132 Thorsten Johanns Tomoko Akasaka Avo Kouyoumdjian Carl Maria von Weber: Ouvertüre zur „Abu Hassan“ für Klavier zu 4 Händen Avo Kouyoumdjian Christopher Hinterhuber Brahms: Klarinettentrio Op.114 Thorsten Johanns Peter Somodari Avo Kouyoumdjian *** Pause *** César Franck: Klavierquintett f-moll Op.14 Ioana Christina Goicea Robert Einenkel Tomoko Akasaka Peter Somodari Christopher Hinterhuber Sonntag, 17.5. 11.00, Matinée „Farbenfroh“ Mozart: Klarinettenquintett KV 516c (Fragment, vervollständigt von Robert Levin) Thorsten Johanns Ioana Christina Goicea Robert Einenkel Tomoko Akasaka Peter Somodari Schubert: Fantasie f-moll D 940 Christopher Hinterhuber Avo Kouyoumdjian Prokofiev: Ouvertüre über hebräische Themen Op. 34 Thorsten Johanns Ioana Christina Goicea Robert Einenkel Tomoko Akasaka Peter Somodari Christopher Hinterhuber *** Pause *** Dvorak: Klavierquintett A-Dur Op. 81 Ioana Christina Goicea Robert Einenkel Tomoko Akasaka Peter Somodari Avo Kouyoumdjian
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