Sound Of Pfingsten: Notturno - Traumbilder der Romantik
Datum: So., 24.05.2026, 19:00
Ort: Pfarrkirche Traunkirchen
Veranstalter: Balloon Events / Kupfticket
Kategorien: other
Internationale Kammermusik TraunkirchenPflingstkonzerte 2026 Notturno - Traumbilder der Romantik Gernot Winischhofer (Violine) Wolferl Ensemble: Johann Gstöttner (Violine) Matthias Schlager (Viola) Yvonne Timoianu (Violoncello) Alexander Preda (Klavier) Antonin Dvořák - Klaviertrio Nr. 4 e-Moll, op. 90 (Dumky) 1. Lento maestoso – Allegro quasi doppio movimento (attaca) 2. Poco Adagio – Vivace non troppo (attaca) 3.Andante –Vivace non troppo 4. Andante moderato – Allegretto scherzando – Meno mosso 5. Allegro 6. Lento maestoso – Vivace Das "Dumky Trio" ist Antonín Dvořáks Klaviertrio Nr. 4 in e-Moll, Op. 90, ein beliebtes und erfolgreiches Kammermusikstück, das 1890-1891 komponiert wurde. Es ist nach dem Dumka benannt, einem slawischen Volkslied, das durch einen dramatischen Wechsel von traurigen und melancholischen Stimmungen zu ausgelassenen und fröhlichen gekennzeichnet ist. Das Werk besteht aus sechs Sätzen, die jeweils diese alternierende Struktur aufweisen und ein Werk schaffen, das sowohl tief emotional als auch energetisch fröhlich ist. Im Gegensatz zu traditionellen klassischenTrios hat es eine weniger konventionelle sechs-Satz- Struktur, die Dvořák mehr Freiheit in seiner musikalischen Ausdrucksweise gab. Das Werk wurde am 11.April 1891 in Prag uraufgeführt,wobei Dvořák selbst am Klavier spielte. Franz Schubert - Adagio Es-Dur, D 897 („Notturno“) Franz Schuberts sogenannte „Notturno“ in Es-Dur, D 897 für Violine, Klavier und Violoncello wurde vermutlich im Herbst 1828 vollendet. Dabei handelt es sich um ein einzelnes Adagio, das erst bei seiner Veröffentlichung 1846 den werbewirksamen Beinamen Nocturne erhielt. Die italienische Version dieses Titels ist heute zum Titel geworden, obwohl sich dafür in Schuberts Autograph keinerlei Anhaltspunkt findet. In seiner fünfteiligen Form lösen eine träumerisch leise Melodie im Zweiertakt und eine munter-kraftvolle Volksweise im Dreiertakt einander ab. Für diesen eigenwilligen Kontrast gibt es eine einleuchtende Erklärung: Im Sommer 1825 durchwanderte er das Salzkammergut und kam so auch nach Gmunden, wo er bei diversen Mäzenen freundliche Aufnahme fand. Überall in der Region konnte er auf seiner Wanderung die „Stöckenschlager“ beobachten, die man auch „Rammer“ nannte, wie sie zum Pilotenschlagen beim Bau von Brücken und Schiffshütten ihre Lieder sangen. „Schubert verwendet in seinem Nocturno in Es ein Motiv, das erstaunliche Ähnlichkeit mit einem Pilotenlied zeigt.“ (Österreichisches Musiklexikon) Robert Schumann - Klavierquintett Es-Dur, op. 44 1.Allegro brillante 2. In Modo d’una Marcia. Un poco largamente 3. Scherzo. Molto vivace 4.Allegro ma non troppo Robert Schumanns Klavierquintett in Es-Dur, Op. 44, ist ein Meisterwerk der romantischen Kammermusik für Klavier und Streichquartett. Die Uraufführung fand 1843 im Gewandhaus in Leipzig statt, mit Clara Schumann am Klavier. Ihr ist das Werk auch gewidmet. Entstanden war Schumanns Klavierquintett Es-Dur, Op. 44 in einem schwärmerischen Schaffensrausch im Lauf von nur fünf Tagen jenes Jahres 1842: am 23. September hatte Schumann – laut Haushaltsbuch – den ersten “Anflug zu einem Quintett”, am 28. hatte er es vollständig skizziert, zwischen dem 5. und 7. Oktober folgte die Reinschrift.Clara Schumann notierte in dieser Zeit in ihrTagebuch:“Die letzteWoche des Septembermonats ist, was unser äußeres Leben betrifft, sehr still hingegangen, umsomehr aber hat mein Robert mit dem Geist gearbeitet! er hat ziemlich ein Quintett vollendet, das mir nach dem, was ich erlauscht, wieder herrlich scheint – ein Werk voll Kraft und Frische!” - Allegro brillante: Ein kühner und überschwänglicher Eröffnungssatz - In modo d'una marcia: Ein feierlicher, trauermarschähnlicher zweiter Satz - Scherzo: Ein lebendiges Scherzo mit zwei Trios - Finale: Ein kontrapunktischer und majestätischer Finale, der das Hauptthema des ersten Satzes in einer fugenartigen Gegenmelodie wieder aufnimmt. Das Stück gilt als eines der größten Kammermusikwerke aller Zeiten und hat die Entwicklung des Klavierquintetts als Genre maßgeblich beeinflusst. Gernot Winischhofer (Violine) gilt als einer der bekanntesten und besten österreichischen Solo- Violinisten. Geboren in Wien, ist er im Wiener Musikverein genauso eine fixe Größe wie im Salzburger Festspielhaus. Seine Tourneen führten ihn durch ganz Europa, nach Amerika und nach Asien. Er unterrichtet Violine als Professor in Wien. Winischhofer gründete mehrere Ensembles und Orchester, unter anderem das Philharmonische Klavierquintett und das Kammerorchester Camerata Vienna. Zudem ist er Gründer und künstlerischer Leiter des Ost-West-Musikfestes. Er spielt auf einer Violine des Geigenbauers Paolo Maggini aus Brescia, die „Ole Bull“, die um das Jahr 1600 gebaut wurde.
<- Zurueck zur Karte